Katzenklo

Kaufberatung: Die beste Katzentoilette für die Katze kaufen

“Katzeklo, Katzeklo, ja das macht die Katze froh” … und hoffentlich auch ihre Menschen!

Neben dem klassischen Katzenklo mit Haube, wie hier auf dem Bild zu sehen, gibt es inzwischen viele Versionen mit zusätzlichen Funktionen. Einige Hersteller versuchen sogar ein vollautomatisches Katzenklo auf den Markt zu bringen, welche die Reinigung gleich komplett mit übernehmen. Brauchen Sie das oder reicht eine normale Katentoilette aus kunstoff völlig aus?

In unserem Kaufratgeber unter den Produkten finden Sie mehr Informationen über die Unterschiede und wichtige Bestandteile von Katzenklos.

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Katzenklo mit Haube

Ausgewählte Katzenklos unterschiedlicher Anbieter zum besten Preis

Hier listen wir unsere Empfehlungen aus vielen Shops für den Katzenbedarf auf. Die meisten Fachgeschäfte bilden durch ihre Erfahrungen im Einkauf ein ausgesuchtes Sortiment an. Dadurch wird aber der Umfang oft begrenzen und nicht alle interessanten Katzenklos werden auch gelistet. Hier erhalten Sie einen Überblick aus mehreren Katzenshops gleichzeitig und bekannte Marken und Testsieger werden auch im Preisvergleich dargestellt.


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Kaufberatung

1. Was ist eine Toilette für Katzen?

Eine Freigänger-Katze verscharrt ihre Exkremente in lockerer Erde, Kies oder Sand. Manche Katzen beherrschen diese Kunst besser – manche scharren eher daneben und das Häufchen bleibt unbedeckt zurück. Wohnungskatzen haben diese Freiheit nicht. Sie sind darauf angewiesen, dass ihre Menschen ihnen einen angemessenen Platz zur Verfügung stellen.

Dafür gibt es im Handel bereits verschiedene Katzentoiletten – Modelle, die allesamt ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist zu bedenken, dass die – mit menschlichen Augen betrachtet – beste Katzentoilette nicht das bei der eigenen Schmusekatze beliebteste Modell sein muss.

Allen Katzentoiletten gemeinsam ist jedenfalls eine Plastikschale, die mit einer Einstreu gefüllt ist.

Allen Katzentoiletten gemeinsam ist auch, dass sie sinnlos sind, wenn die Katze sie aus irgendeinem Grund nicht annimmt.

Ebenfalls gemeinsam haben Katzentoiletten die Eigenschaft, dass sie stets sauber gehalten werden müssen, damit sie ihren Zweck erfüllen.

2. Wer sollte für seine Katze ein Katzenklo kaufen?

Nicht nur Halter von Wohnungskatzen stellen in der Wohnung eine Katzentoilette auf. Auch Menschen mit samtpfötigen Freigängern haben meist zumindest ein Katzenklo und etwas Einstreu in Reserve zu Hause. Leider passiert es zuweilen, dass die Katze krank wird oder verletzt nach Hause kommt und das Haus bis zur Genesung nicht verlassen darf. Dann benötigt auch sie eine angemessene Indoor – Variante ihres geliebten Blumenbeetes.

3. Toilettentraining

Katzentoilette ohne Haube

Im Hinblick auf solche unvorhersehbaren Zwischenfälle ist es ratsam, von Beginn an seinem Hausgenossen eine Katzentoilette zur Verfügung zu stellen. Niemals sollte man die Katze (und auch kein anderes Tier!) mit der Nase in seinen Kot oder Urin stoßen, wenn ein Malheur passiert ist! Zeigen kann man ihm aber dennoch, was es getan hat. Anschließend setzt man es in das Kistchen und streichelt und lobt es. Das Tier lernt mit Liebe und Geduld schneller als durch harsche Erziehungsmethoden!

Ist die Katze an die Benützung einer Katzentoilette gewöhnt, sparen sich beide Seiten das mühsame Lernen, Ausprobieren und Trainieren der Stubenreinheit im Falle einer Krankheit. Vor allem, wenn Katze und Tierhalter bereits durch den veränderten Gesundheitszustand durch eine anstrengende Zeit gehen, spart das auf beiden Seiten Nerven.

4. Welche Katzentoiletten gibt es?

Katzentoiletten sind meist rechteckig und in unterschiedlichen Größen erhältlich: Ein Kistchen für Kitten ist kleiner und vor allem niedriger, so dass die Welpen mit ihren kurzen Beinchen besser hineinkraxeln können.

Eine Kittentoilette ist immer offen und hat über dem dünnen Rand der Plastikwanne eine Randverbreiterung., auf die die Kätzchen steigen können. Gleichzeitig schützt der breite Rand ein wenig vor herausgeworfener Einstreu. Denn es passiert beim Scharren unweigerlich, dass Einstreukörnchen aus dem Kistchen fliegen. Dagegen hilft leider auch eine vorgelagerte Matte nicht.

Allerdings kann man die Streu von einem Bodenschutz einfacher entfernen und die Katzen verschleppen die Teilchen nicht durch das ganze Haus.

Für ausgewachsene Stubentiger gibt es verschiedene Toilettenmodelle:

  • offene rechteckige Toiletten
  • offene Ecktoiletten
  • geschlossene Toiletten
  • selbst reinigende Katzentoiletten
  • XXL- Variante, offen

4.1 Offene rechteckige Toiletten

Das sind Kittentoiletten mit größeren Maßen. Auch sie haben einen breiteren Randaufsatz.

Grundsätzlich erfüllen sie den Zweck, jedoch kann mancher Katzenhalter verzweifeln, wenn die Katze kräftig scharrt und letztlich neben der Plastikwanne mehr Streu zu liegen kommt, als in der Wanne verbleibt. Selbstbewusste Katzen werden offene Toiletten gerne annehmen. Zudem ist die Luftzirkulation für die Katze angenehm, denn ihr steigt der eigene “Duft” nicht zu konzentriert in die Nase.

4.2 Offene Ecktoiletten

Eck Katzenklo

Diese sind eher für kleine ausgewachsene Katzen geeignet – wenn überhaupt. Denn hier benötigt die Katze schon etwas Geschick, wenn sie sich in dem beengten Klo umdrehen muss, um das geeignete Plätzchen zu finden. Ecktoiletten mögen zwar vor allem in beengten Wohnsituationen eine beliebte Notlösung sein und vielleicht findet sie auch mancher Mensch schick.

Überaus praktisch sind sie aus der Sicht der Katzen vermutlich nicht. Der eingesparte Platz wird von manchen Katzen durch herausgeworfene Streu aufgefüllt – insgesamt wohl eher kein Gewinn.

4.3 Geschlossene Toiletten

Im Design einem Transportkorb ähnelnd, werden sie von manchen Katzen gemieden. Zu sehr werden Erinnerungen an Arztbesuche geweckt.
Unsichere Katzen sehen hingegen in den geschlossenen Toiletten eine schützende Höhle, in der man ungestört sein Geschäftchen verrichten kann. Besonders in einem Mehr-Katzen-Haushalt möchten sich die Samtpfoten dazu gerne zurückziehen können.

Einen Vorteil bietet der mit einer Schwingtüre abgeschlossene Raum jedoch nur für die Nasen der Menschen, denen der Geruch der Katzentoilette dadurch nicht so penetrant in alle Räume geweht wird. Die Katzennase allerdings bekommt das komplette Bouquet von Katzenstreu, den eigenen Hinterlassenschaften und eventuell auch noch vom verwendeten Reiniger der Katzentoilette ab. Ein Glück, wenn sie sich ihr stilles Örtchen nicht auch noch mit einer anderen Katze teilen muss, denn dann haften der Plastikschale auch deren Gerüche an!

Bei einigen Modellen ist ein Aktivkohlefilter in der Belüftungsöffnung der Abdeckung angebracht, damit die nach außen dringende Luft bereits geruchsneutralisiert ist. Doch für die Nase der Katze bringt dieser Filter leider keinen Nutzen: Im geschlossenen WC sammeln sich bekanntermaßen die Gerüche.

4.4 Eine Variante zum komplett geschlossenen Katzenklo

Auch wenn Ihre Katze nicht bereit ist, ihre Toilette durch eine Katzenklappe zu betreten, macht ein Kistchen mit Abdeckung Sinn: So einfach, wie die gesamte Abdeckung mittels Clip-Verschluss befestigt oder entfernt werden kann, lässt sich bei den meisten Modellen auch das Türchen demontieren. Nun kann sich die Katze auch ohne Türe unter einer Abdeckung zurückziehen.

Die Einstreu kann nur bei der Einstiegsöffnung von den Pfoten verloren werden, jedoch nicht rundum hinaus gescharrt werden. Selbst wenn einmal etwas daneben geht, gibt es nur eine Seite, an der dies passieren könnte – und die Wände rundum bleiben geschützt.

Die meisten dieser Modelle sind aus glattem Kunststoff. Einzelne Designs sind aber auch in Rattangeflecht – Optik erhältlich. Im Normalfall mag der Kunststoff basierte Poly – Rattan gut zu reinigen sein. Doch sollte einmal eine Katze Durchfall haben, ist das Reinigen verschmutzter Gehäuseteile vermutlich ein geringes Vergnügen. Das Rattan-Katzenklo hat zusätzlich ein Abstreifgitter für die Pfötchen, damit die Einstreu bleibt, wo sie sein sollte.

4.5 Hop – In (geschlossene Katzentoilette)

Automatische Katzentoilette

Eine andere Möglichkeit der nahezu geschlossenen Katzentoilette ist die Hop – In – Variante: Eine hohe Wanne ist mit einem Deckel versehen, der etliche Löcher hat. Durch diese kann einerseits Luft zirkulieren, andererseits dient der Deckel als Fußabstreifer und die Streu fällt zurück in die Wanne. Durch ein großes Loch springt die Katze von oben senkrecht in ihre Toilette, wo sie beim Verrichten ihrer Notdurft den Kopf wieder in die frische Luft stecken kann. Gelenkig muss die Fellnase dafür allerdings schon sein.

Für alte oder schwache Katzen ist ein so unbequemer Einstieg nicht geeignet. Ob es eine Katze in Eile noch punktgenau durch die Öffnung schafft, bleibt ebenfalls unklar.

Eine solche Toilette ist einfach zu reinigen. Die hohe Wanne ist aus einem Guss und hat daher keine Ritzen, in denen sich der Schmutz sammeln könnte. Ihre inneren Ecken und Kanten sind abgerundet. Auch dadurch lässt sich die verschmutzte Einstreu leicht entfernen.

4.6 Hop – In als WC-Trainer

Die Katze hat bei diesem Modell auch die Möglichkeit, die Einstiegsöffnung als WC-Brille zu benützen und muss die Wanne gar nicht betreten.
Diese Art der Katzentoilette kann daher auch dafür benützt werden, die Katze an die Benutzung des Menschen-WCs zu gewöhnen. In diesem Fall sollten Sie aber auf Duftsteine in der WC-Muschel und auf scharfe Reinigungsmittel verzichten – es könnte schließlich sein, dass die Katze einmal auf die Idee kommt, vom Spülwasser zu trinken und sich dabei vergiftet!

4.7 Offene Toilette mit Siebeinsatz

Leicht zu reinigen sind Katzentoiletten mit Siebeinsatz. Allerdings funktioniert diese Art der Schnellreinigung nur mit klumpender Katzenstreu.

4.8 Manuelle, selbst reinigende Katzentoilette

Noch bequemer sind natürlich (fast) selbst reinigende Katzentoiletten. Wenn der Streurechen durch einen Hebel manuell betätigt werden muss, damit die Klumpen in einem Auffangbehälter befördert werden, spricht man von der mechanischen Variante der Selbstreinigung.

4.9 Automatische, selbst reinigende Katzentoilette

Die automatische Variante der selbst reinigenden Katzenklos erkennt durch Sensoren, ob Reinigungsbedarf besteht und löst den Vorgang selbsttätig aus. Ein solches Luxusmodell hat allerdings auch einen höheren Preis – und, was nicht unterschätzt werden darf, auch höhere laufende Kosten, da spezielle Katzenstreu aus Silikat verwendet werden muss.

4.10 XXL- Toiletten

Für Riesenbabys wie beispielsweise Maine Coon – Stubentiger sind XXL- Wannen am besten geeignet. An diese wird mittels Clipsystem ein besonders hoher Rand an die Wanne geklippt . Eine solche Katzentoilette bietet genügend Platz und vor allem Kopffreiheit für besonders große Katzen, denn sie hat außer dem erhöhten Rand keine weitere Abdeckung.

5. Das stille Örtchen – Wo soll eine Katzentoilette aufgestellt werden?

Damit sich Ihre Samtpfote wohl fühlt, benötigt sie natürlich Liebe, gutes Futter, gute Pflege, Rückzugsorte und eine Umgebung voller Ruhe und Geborgenheit.

Zur Pflege zählt aber auch der wohlüberlegte Platz für die Katzentoilette. Einmal etabliert, sollte der Platz der Katzentoilette nicht mehr verändert werden – es könnte sonst doch das eine oder andere Malheur geben. Dieser Platz muss zu jeder Zeit für die Katze zugänglich sein. Es bietet sich zwar an, die Katzentoilette ins Bad neben das eigene WC zu stellen – doch wie geht die Sache aus, wenn Sie selbst einmal eine längere Sitzung nötig haben?

Aufgrund der möglichen Geruchsentwicklung überlegen manche Menschen, die Katzentoilette neben das Fenster oder die Terrassentüre zu stellen. Doch auch das ist für die Katze nicht besonders angenehm. Wer möchte denn schon gerne das Gefühl haben, auf der Toilette beobachtet werden?

Eine offene oder Hop – In Toilette sollte jedenfalls von mindestens zwei Wänden begrenzt sein. Es lohnt sich, hinter offenen Toiletten ein Stück selbstklebende, abwaschbare Tapete in der Ecke anzubringen. Bei einer geschlossenen Toilette sind umliegende Wände einerseits gut geschützt, andererseits spielt es für die Fellnase keine große Rolle, ob nun eine Wand dahinter ist oder ob die Toilette eher frei im Raum steht: Die Katze kann sich so und so beschützt fühlen.

Besetzt!!

Kennen Sie das? Man hat ein dringendes Bedürfnis, aber alle Toiletten sind besetzt. Schließlich entdeckt man noch eine letzte, freie – und findet sie verstopft oder verschmutzt vor! Auch Katzen in einem Haushalt mit mehreren Artgenossen kann es so ergehen.

Deshalb wird von Tierärzten und -pflegern immer wieder empfohlen, für jede Katze eine eigene Toilette aufzustellen. Für Notfälle und spezielle Eigenheiten sollte noch ein zusätzliches Kistchen bereitgestellt werden. Es soll ja Katzen geben, die zwischen kleinem und großem Geschäft die Toilette wechseln…

6. Pflege und Reinigung

Natürlich ist vor allem das Sauber – halten mehrerer Katzenklos mit einigem Arbeitsaufwand verbunden. Doch gut organisiert klappt auch die Großreinigung ohne Probleme.

Neben der täglichen Schnellreinigung mit der Siebschaufel muss das Katzenklo nämlich auch etwa alle ein bis zwei Wochen komplett entleert und gereinigt werden. Dafür verwenden Sie am besten eine feste Bürste, viel heißes Wasser und wenig Reinigungsmittel. Vermeiden Sie Mittel, die Essig oder Zitronenduft enthalten, denn Katzen mögen keine starken Fremdgerüche . Sie könnten sich künftig weigern, ihr frisch gereinigtes Katzenklo zu benutzen.

Bevor Sie das Katzenklo wieder befüllen, trocknen Sie es gut ab und lassen es noch eine Weile an der Luft trocknen. Katzenstreu verursacht mit der Zeit raue Stellen auf der Plastikoberfläche, was die Trockenzeit verlängern kann. Befüllt werden sollte das Kistchen mit einer etwa fünf Zentimeter hohen Streuschicht.

Strahlend weiß und parfümiert oder klumpend und kompostierbar?

Mit einer angenehmen Einstreu gefüllt, wird das Katzenklo von den meisten Samtpfoten gerne angenommen . Wohlgemerkt: Mit einer für die Katze angenehmen Einstreu! Andernfalls kann es passieren, dass der Stubentiger lieber den Badteppich oder ein paar Socken zum Bedecken seines Häufchens verwendet. Vielleicht müssen Sie bei der Wahl der Einstreu ein bisschen experimentieren. Nicht jede Katze möchte weiße Katzenstreukügelchen, die mit Duftperlen versetzt sind, und für die Nasen der Menschen angenehm duften und sauber anzusehen sind. Auch die Frage, ob die Katzenstreu klumpend sein sollte oder nicht, ist ein Thema für sich.

Kompostierbare Katzenstreu hört sich gut an, doch zu den schnell kompostierenden Materialien gehören diese tonhaltigen Materialien nicht. Der Komposthaufen im Hausgarten muss jedenfalls mit genügend grobem Material locker gehalten und der reife Kompost noch einmal gut durchmischt werden. Andernfalls entstehen schmierige Lehmschichten, die als Blumenerde kaum luftdurchlässig sind. Sparsamer ist es jedenfalls, wenn nur die Klumpen entfernt werden müssen, und das Reinigen der gesamten Toilette dadurch seltener anfällt.

Manche Katzen fressen aus unerfindlichen Gründen hier und da Katzenstreu. Sollten Sie eine solche Beobachtung machen, besprechen Sie bitte mit Ihrem Tierarzt, welche Katzenstreu Sie verwenden können!

Natürlich hat ein geschlossenes Katzenklo seine Vorteile – aber eben auch Nachteile, genauso wie die offene Variante in dem einen Katzenhaushalt als praktisch empfunden werden und für eine andere Katze ungeeignet sein kann.

Das Fazit zum Katzenklo

Damit eine Katzentoilette auch wirklich für Mensch und Samtpfote Sinn macht, sollte man sich nicht nur nach den eigenen Kriterien für Funktionalität und Ästhetik für ein bestimmtes Modell entscheiden, sondern vor allem auf jene kleine Persönlichkeit Rücksicht nehmen, die dieses WC auch gerne benützen soll.

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